Die Mole war das erste große Bauwerk des Hafens. Ab 1899 ließ die Kolonialverwaltung nach Plänen des Ingenieurs Friedrich Wilhelm Ortloff eine Mauer ins Meer bauen, 1903 war sie fertig. Dahinter sollten Schiffe geschützt anlegen. Aber der Benguelastrom trägt Sand aus dem Süden die Küste hinauf, und nach weniger als fünf Jahren war die Hafeneinfahrt zu. Zwei Jahre später lag auch das Becken voller Sand. Der Hafen war verloren, bevor er richtig in Betrieb ging, und die Jetty musste ihn ersetzen.
- Baubeginn
- 1899
- fertiggestellt
- 1903
- Ingenieur
- F. W. Ortloff
- Luftlinie von der Innenstadt
- 0,5 km
Aus dem Becken wurde der Palm Beach, eine kleine Bucht, die die Mauer vor dem kalten Südwestwind schützt. An warmen Tagen planschen hier Kinder. Auf der Mole selbst gehst du bis an die Spitze und hast den Leuchtturm im Rücken. Das Swakopmund Museum steht direkt an ihrem Ansatz, Cafés und Restaurants liegen ringsum. Rechne nicht mit Rettungsschwimmern und schwimm nur, wo es ruhig ist.

- Dauer
- eine Stunde, mit Baden einen Nachmittag
- Kosten
- frei
- Wann
- ganzjährig, am wärmsten von Dezember bis März
- Von der Innenstadt
- 0,5 km
Unser TippKomm am Nachmittag, wenn der Nebel weg ist und der Wind auffrischt: Dann merkst du am Palm Beach, wofür die Mauer heute noch gut ist.
Mole und Palm Beach: häufige Fragen
Warum hat Swakopmund keinen Hafen?
Die Mole in Swakopmund wurde von 1899 bis 1903 gebaut, doch der Benguelastrom trug so viel Sand heran, dass die Hafeneinfahrt nach weniger als fünf Jahren zu war. Aus dem Hafenbecken wurde der Strand Palm Beach, der Hafen der Region liegt heute in Walvis Bay.
Kann man an der Mole in Swakopmund baden?
Ja, der Palm Beach hinter der Mole in Swakopmund ist die geschützteste Badestelle der Stadt. Das Wasser ist wegen des kalten Benguelastroms aber auch im Sommer kühl.
Wer hat die Mole in Swakopmund gebaut?
Die Mole in Swakopmund entstand von 1899 bis 1903 im Auftrag der deutschen Kolonialverwaltung nach Plänen des Ingenieurs Friedrich Wilhelm Ortloff.
