Sehenswertes · Altstadt

Hohenzollernhaus

Kopf in den Nacken. Da oben kniet ein Riese und trägt die Welt auf den Schultern. Unter ihm Stuck und Voluten, eine Fassade, die mehr zeigen will als ihre Nachbarn.

Der Bauunternehmer Hermann Dietz baute das Haus von 1904 bis 1906 für sich selbst, seine Initialen HD stehen noch am Nordgiebel. Später zog das Hohenzollern Hotel ein. Es lief schlecht, und Dietz vermietete Teile des Hauses an die Stadtverwaltung. Heute ist das Haus in private Wohnungen aufgeteilt und steht unter Denkmalschutz als Nationaldenkmal.

gebaut
1904 bis 1906
Bauherr und Erbauer
Hermann Dietz
Atlas als Abguss erneuert
1988
Luftlinie von der Innenstadt
0,6 km

Der Atlas auf dem Dach ist nicht mehr das Original. Die erste Figur aus Zement war so verwittert, dass sie bei der Sanierung 1988 durch einen Abguss aus Glasfaser ersetzt wurde. Das Haus steht an der Ecke Libertina Amathila Avenue und Tobias Hainyeko Street, zwei Minuten vom Woermannhaus. Hinein kommst du nicht. Die Fassade wirkt ohnehin am besten von gegenüber.

Neobarocke Fassade des Hohenzollernhauses in Swakopmund
Stuck, Voluten und ganz oben der Atlas mit der Weltkugel.
Dauer
zehn Minuten
Kosten
frei
Wann
vormittags, wenn die Fassade im Licht liegt
Von der Innenstadt
0,6 km

Unser TippFotografier die Fassade am Vormittag, dann liegt die Straßenseite im Licht. Nachmittags steht der Atlas im Gegenlicht.

Hohenzollernhaus: häufige Fragen

Kann man das Hohenzollernhaus in Swakopmund besichtigen?

Nein, das Hohenzollernhaus in Swakopmund ist heute in private Wohnungen aufgeteilt. Die neobarocke Fassade mit dem Atlas auf dem Dach siehst du von der Straße aus.

Wer hat das Hohenzollernhaus in Swakopmund gebaut?

Der Bauunternehmer Hermann Dietz baute das Hohenzollernhaus in Swakopmund von 1904 bis 1906 für sich selbst. Seine Initialen HD sind noch am Nordgiebel zu sehen.

Ist der Atlas auf dem Hohenzollernhaus original?

Nein. Die ursprüngliche Atlasfigur aus Zement auf dem Hohenzollernhaus in Swakopmund war verwittert und wurde bei der Sanierung 1988 durch einen Abguss aus Glasfaser ersetzt.