Umgebung

In der Umgebung Swakopmunds gibt es einige sehenswerte Ausflugsziele.

Direkt vor der Stadt stoßen Reisende auf den Martin-Luther-Dampftraktor. Vor dem Bau der Eisenbahnlinie hat man einen Versuch unternommen, mit Dampfantrieb aber ohne Schienen durch die Namib zu gelangen. Zu diesem Zweck ließ der deutsche Offizier Edmund Troost 1896 auf seine Kosten die 1,4-Tonnen-Zugmaschine aus Deutschland importieren um die sonst genutzten Ochsenkarren zu ersetzen. Leider blieb das Ungetüm ständig im Sand stecken und eine Fahrt von Swakopmund nach Walvis Bay dauerte drei Monate. Troost gab schließlich nach einigen Versuchen sein Vorhaben auf. Seinen Namen verdankt das Gefährt dem Ausspruch Martin Luthers, der vor dem Wormser Reichstag, die Worte „Hier stehe ich. Gott helfe mir, ich kann nicht anders“ sprach. Der Traktor wurde im Jahr 1975 restauriert und steht an der B2 die in Richtung Usakos führt.

Okakambe-Farm

Außerhalb der Stadt auf dem Weg ins Mondtal befindet sich die Okakambe-Farm. Hier können Gäste Ausritte in die gebirgige Mondlandschaft, weite Wüstenebenen oder Sand Canyons unternehmen. Die Farm bietet organisierte Trails an. Es gibt kurze Tagestouren aber auch weitere Trips, die bis zu fünf Übernachtungen beinhalten. Während der kürzeren Trails erkunden Urlauber das ausgetrocknete Swakop-Tal oder Schluchten der Mondlandschaft auf dem Pferderücken. Die längeren Trails führen weiter in die Namib hinein. Auf der Farm leben auch Kamele, wer möchte kann auf einem Wüstenschiff durch die Gegend schaukeln.