Das Klima

Im Vergleich zum restlichen Namibia bietet Swakopmund aufgrund des kühlen Benguelastroms in den heißen Sommermonaten eine angenehme Abkühlung.

Klimatische Besonderheiten

Der Benguelastrom fließt vom Kap der Guten Hoffnung bis zum Äquator und sorgt mit seinen kalten Wassermassen für eine Abkühlung der Lufttemperatur über dem Gewässer. Winde, die eigentlich Regenwolken bringen könnten, werden durch den Strom abgekühlt und regnen bereits über dem Meer ab. Der Benguelastrom spielte bei der Entstehung der Namib-Wüste eine Rolle und sorgt für das aride Klima der Region. Außerdem bieten die angenehm kühlen Gewässer Lebensraum für zahlreiche Fische. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 12 und 16 Grad Celsius.

Der Benguelastrom bringt kühle Luftmassen

Strand

Strand

Im namibischen Seebad herrschen aufgrund der aus der Antarktis einströmenden kühlen Luft kaum Lufttemperaturen über 20 Grad Celsius. Das macht das Städtchen zu einem beliebten Ausflugsziel der Einheimischen, die vor der unwirtlichen Hitze der Namib fliehen. Insbesondere zwischen März und Oktober kommen viele Urlauber und Ausflügler in das Atlantikstädtchen. Viele wohlhabende Namibier besitzen ein Ferienhäuschen in der Gegend und verbringen hier die heißen Sommer.

Im Winter sinkt das Thermometer selten unter 15 Grad Celsius. Der kühle Benguelastrom bringt jedoch häufig Nieselregen und Nebel mit sich, die die Stadt in einen ständigen feuchten Dunstschleier tauchen. Wirklichen Regen gibt es Swakopmund äußerst selten, nur an etwa zehn Tagen im Jahr kann mit Niederschlägen gerechnet werden. Bei Ostwind wird oft Sand aus der nahegelegenen Namib-Wüste nach Swakopmund geweht.